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Der folgende Beitrag wurde von Ripple geschrieben und veröffentlicht. Er beschreibt die Strategie und Vision der Firma perfekt. Dies ist die inoffizielle Übersetzung.

Das Original findet sich hier.


Wir leben in einer neuen Welt. Es passierte zwar definitiv nicht über Nacht, aber Blockchain-Technologie und digitale Assets sind längst nicht mehr Nischenprodukte, sondern sie sind Mainstream geworden.

Seit 2014 konzentriert sich Ripple auf die Entwicklung von Produkten, welche die gravierenden Ineffizienzen beim grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr lösen. Diese Produkte basieren auf den Prinzipien und der Technologie des XRP Ledgers. Sie sind für diejenigen gemacht, die verantwortlich sind für die finanzielle Infrastruktur unseres Planeten – für Finanzinstitute.

Wir richten unsere Kommunikation daher genau auf diese Kundenzielgruppe. Dabei bemerkten wir den erfreulichen Nebeneffekt, dass auch andere Zielgruppen an der Ripple Story interessiert sind.

Während wir all die Jahre die Kommunikation an unsere institutionelle Kundenbasis gerichtet haben, ist das private Interesse und die Aufregung über die Verheißungen und Potenziale Blockchain und digitale Assets explodiert. Wir haben sehr schnell festgestellt, welche bedeutende Rolle das spekulative Trading beim Aufbau der Liquidität spielt. Um es simpel auszudrücken: Liquidität erzeugt Liquidität!

Die ‚Vision of Value‘

Chris Larsen, unser Mitgründer und Vorstandsvorsitzender, begann bereits im Jahr 2013 über seine Vision eines Internet of Values zu sprechen – bevor auch nur ansatzweise irgendjemand etwas darüber gehört hat.

Seine Vision war und ist ziemlich überwältigend: der Welt zu ermöglichen, Werte genau so zu bewegen, wie wir heute Informationen bewegen.

Wir können heutzutage dank des Internets von einer Raumstation aus ein Video streamen, aber wir sind nicht in der Lage verschiedenste Formen von Wertgegenständen (Dollar, Euro, Bitcoin, Gold, Treuepunkte, …) einfach und sicher über die Welt zu verschicken, weil hierfür die finanzielle Infrastruktur zu veraltet ist.

Beim Internet of Value geht es darum, die finanzielle Infrastruktur mit Hilfe der Blockchain Technologie und digitalen Assets derart zu modernisieren, dass das Versenden von Geld von Punkt A zu Punkt B so einfach, schnell, transparent, verlässlich und günstig ist, wie das Versenden einer Nachricht von Punkt A zu Punkt B.

Um ehrlich zu sein, ist „Modernisierung“ eine Untertreibung für das transformative Potenzial, welches hinter dem Internet of Value steckt. Die damalige Einführung des Internets führte zu einer alles umfassenden Revolution in der Art und Weise, wie unsere Welt funktioniert. Indem es extrem einfach wurde an Informationen zu gelangen, hat das Internet Menschen auf der ganzen Welt miteinander verbunden und völlig neue Konzerne wie zum Beispiel Google, Amazon, Facebook oder Alibaba hervorgebracht. Wir sehen ähnliches Potenzial mit dem Internet of Value.

Chris artikulierte damals eine Vision, die von den drei Entwicklern des XRP Ledgers geteilt wurde. Es ist hierbei wichtig zu wissen, dass der XRP Ledger schon immer ein Open-Source Projekt war, welches unabhängig von der Firma Ripple existierte, und auch immer unabhängig von der Firma Ripple existieren wird. Das Ziel dieses Trios bei der Entwicklung des XRP Ledgers war zu der damaligen Zeit die Erschaffung eines besseren Bitcoins – eine schnellere, besser skalierbare, stabilere, energiesparendere Version. Als frühe Bitcoin Architekten sahen sie, dass nicht die Entwickler vom Proof of Work Konzept profitierten, sondern lediglich die Miner, welche mit Hilfe ihrer Computer die „Arbeit“ ausführten.

Daher entschieden sie sich nach der Erschaffung des XRP Ledgers den Großteil der XRP an einen privaten Konzern zu übergeben. Dieser wiederum kann seinen XRP Vorrat dazu nutzen, Vollzeit-Entwickler und Profis aus der Wirtschaft zu rekrutieren, damit diese ein Ökosystem um die Technologie herum bauen und die Nutzung vorantreiben können. Ripple hat also nicht XRP erschaffen. Ripple ist lediglich eine Art Verwalter der XRP und diejenige Partei, welche am meisten Interesse an dessen Erfolg hat.

Aller Anfang ist schwer

Chris‘ Herangehensweise an das Internet of Value ist unglaublich inspirierend. Sie zog die 200 Mitarbeiter an, welche die Gelegenheit nutzten, sich der Firma Ripple anzuschließen und für sie Tag ein und Tag aus alles geben.

Aber keine Firma alleine kann das Internet of Value erschaffen, genauso wie keine einzige Firma alleine das Internet erschaffen konnte! Wir haben uns daher früh dazu entschieden, dass das Entfernen der Friktion bei grenzüberschreitenden Zahlungsvorgängen unsere Ansatzstelle sein wird, mit der wir das Internet of Value ermöglichen möchten.

Es ist eine verwegene Mission. Laut dem McKinsey’s Global Payment Report, verschickt die Welt heute jährlich mehr als 150 Billionen US Dollar über die Grenzen hinweg. Diese Zahl steigt Jahr für Jahr mit dem Wachstum des weltweiten Handels. Und wenn wir auf die Analogie mit dem Internet zurückblicken, machte das Internet den Austausch von Informationen über Netzwerke so effizient, dass das Volumen an ausgetauschten Informationen in die Höhe geschossen ist. Wir glauben, dass wenn wir erfolgreich darin sein werden, die globale Zahlungsinfrastruktur hypereffizient zu machen, das Volumen der grenzübergreifenden und netzwerkübergreifenden Transaktionen ebenfalls in die Höhe schießen wird. Die Quintessenz dabei ist, dass wir den Sektor der grenzübergreifenden Zahlungen für sehr groß und expansiv halten.

Wenn Du jemals international Geld verschickt hast, warst Du wahrscheinlich ziemlich unbeeindruckt oder sogar frustriert über Deine Erfahrung. Es war wahrscheinlich teuer, langsam, und der Zeitpunkt, wann die Zahlung tatsächlich zugestellt wurde, war Dir vermutlich ein Rätsel. Vielleicht hat Deine finanzielle Einrichtung die Zahlung sogar verloren – das passiert überraschend oft. In einem Zeitalter, in dem wir Essen, Fahrten, Filme und Einkäufe mit einem Fingerdruck bestellen können und den Auftrag minütlich rückverfolgen können, bleiben globale Zahlungen jämmerlich hinter unseren Erwartungen zurück.

Internationale Zahlungen laufen auf einem in sich geschlossenen, veralteten System. Sie werden von einer finanziellen Institution zur anderen finanziellen Institution und von Nation zu Nation weitergegeben. Wie bei einem Staffellauf, beinhaltet jede Übergabe einer Zahlung von einer Institution zur anderen das Risiko von Verzögerung, Ausfall, Fehlkommunikation und Kosten.

Die größten Banken der Welt sitzen in der Mitte des Staffellaufs und bieten ihre Dienstleistungen im Währungsaustausch an. Weil nur wenig Banken groß genug sind, um Liquidität in vielen Währungen auf Konten weltweit zu halten, besteht bei Zahlungen auf dem Gebiet der Liquidität kein großer Wettbewerb. Die Folge ist, dass kleinere finanzielle Institutionen – Banken und Zahlungsdienstleister – schließlich diesen großen Banken einen Aufschlag für deren Dienstleistungen erbringen müssen.

Da sehen wir Verbesserungspotenzial.

Unsere Strategie: Partnerschaften und Fortschritt

Wir haben schon früh auf unserem Weg gelernt, dass unabhängig davon was Bitcoin Puristen predigen, finanzielle Institutionen nicht unser Feind sind. Geld ist ein mächtiges Instrument und wird meist für konstruktive Zwecke gezweckt. Es kann aber jedoch auch für schädliche, kriminelle Aktivitäten genutzt werden. Um eine konstruktive Entwicklung zu fördern und um kriminellen Missbrauch zu verhindern, regulieren Regierungen Zahlungsabwicklungen.

Finanzielle Institutionen haben die Systeme und die Teams entwickelt um die Geschäfte im Zahlungsverkehr legal abzuwickeln. Sie sind die Experten im Betreiben dieser Geschäfte.

Wir sehen keine Zukunft ohne diese finanzielle Institutionen.

Bereits in unseren frühen Tagen war unsere Herangehensweise Partnerschaften mit finanziellen Institutionen einzugehen um die Infrastruktur im Zahlungsverkehr zu erneuern. Diese finanziellen Institutionen sind unsere Kunden.

Wenn wir von „finanziellen Institutionen“ sprechen, meinen wir damit nicht nur Banken. Im wesentlichen sind unsere Kunden Banken, aber auch viele Sorten von Zahlungsdienstleistern (Betreiber von Geldtransfers, Zahlungsnetzwerke, mobile Geldbörsen, etc.) sind unsere Kunden.

Mit finanziellen Institutionen Partnerschaften einzugehen und die globale Infrastruktur im Zahlungsverkehr nachgiebig zu erneuern, bedeutet, sich enormen Herausforderungen zu stellen – und das braucht Zeit. Wir lösen solch ein großes, komplexes und bedeutendes Problem, dass es sich lohnt, diese Zeit zu investieren um es richtig anzugehen.

Wenn wir Partnerschaften mit finanziellen Institutionen eingehen, greifen wir die drei Grundursachen der Probleme bei grenzüberschreitenden Zahlungen auf:

  • Geschwindigkeit und Sicherheit
  • Liquiditätsmanagement
  • Vereinheitlichungen der Anbindungen

Wir arbeiten daran, alle drei Aspekte gleichzeitig anzugehen.

Strategie 1: xCurrent, die Lösung für Geschwindigkeit und Sicherheit

Derzeit sind grenzüberschreitende Zahlungen langsam, intransparent und unzuverlässig. Zum großen Teil beruht dies aufgrund der Tatsache, dass finanzielle Institutionen nicht einfach Informationen bezüglich der Zahlung untereinander austauschen können.

xCurrent, eine Software, welche finanzielle Institutionen als Teil ihrer Kerninfrastruktur zur Abwicklung von Zahlungen installieren, ermöglicht ihnen Informationen über eine Zahlung in Echtzeit auszutauschen und sie unverzüglich zu begleichen. xCurrent benutzt für diesen Vorgang kein XRP. Wir kommen gleich dazu, wie XRP in dieses Ökosystem passt.

Wir haben xCurrent zum ersten Mal Ende 2015 eingeführt und wir haben die Enterprise Version Anfang 2016 fertiggestellt.

Als das ausgereifteste Produkt in unserer Reihe, erfuhr es die meiste Aneignung und Nutzung durch Banken und Zahlungsdienstleister. Wir nehmen nur Kunden unter Vertrag, die ernsthaftes Interesse an einer geschäftlichen Nutzung von xCurrent haben. Wir verschwenden nicht unsere Zeit für Machbarkeitsnachweise („Proof of Concept“) oder wissenschaftliche Experimente in Innovationsabteilungen und Laboratorien.

Unsere Kunden starten so gut wie immer mit einem Pilotprojekt, welches mit echten Geldmitteln arbeitet, bevor sie xCurrent kommerziell und großflächig anwenden. Eine kommerzielle Anwendung bedeutet, dass die Institution ihre Kundentransaktionen mit Hilfe von xCurrent abwickelt.

Ein Kunde beschreibt den Prozess der Implementierung als so empfindlich wie „das Wechseln des Motors eines im Flug befindlichen Düsenjets“, da xCurrent direkt in die Kerninfrastruktur integriert wird. Wie man dementsprechend erwarten kann, handelt es sich um einen sorgfältigen und wohl überlegten Prozess, diese finanzielle Institutionen an sich zu binden, ein Pilotprojekt zu starten, die Implementierung fertigzustellen und dann das Zahlungsvolumen von deren alten Systeme zu xCurrent überzuleiten. Dies ist eine Angelegenheit von mehreren Monaten.

SBI Remit und die Siam Commercial Bank starteten mit den auf Ripple basierenden Auslandsüberweisungen im Juni 2017. Deren Kunden versenden Zahlungen nun viel häufiger – ein starkes Signal, dass sie unseren Service mögen.

SEB, eine große skandinavische Bank, hat nun bereits etwa 1 Milliarde US Dollar an grenzübergreifenden Zahlungen mit xCurrent abgewickelt. Die Resonanz war hinsichtlich der Geschwindigkeit und der Verlässlichkeit so positiv, dass die SEB ihr Angebot an Transaktionen auf Basis von Ripple’s Technologie weiter ausweiten wird.

Unter Berücksichtigung der Tatsache, dass finanzielle Institutionen ihre Infrastruktur seit den 70er Jahren nicht mehr verändert haben, sind wir extrem erfreut über die Rate, in der unsere Technologie übernommen wurde und über den Erfolg, von dem diese Erstanwender berichten.

Strategie 2: xRapid, die Lösung für das Liquiditätsmanagement

Grenzübergreifende Zahlungen umfassen in der Regel einen Währungstausch. Finanzielle Institutionen und Konzerne lösen ihren Bedarf an Liquidität in der Regel mit einem dieser beiden Möglichkeiten:

  1. Sie eröffnen dort Bankkonten, wo sie das Geld hinschicken möchten und finanzieren diese Konten mit der örtlichen Währung bereits vor, sodass die Geldmittel sogleich zur Verfügung stehen, wenn sie eine Zahlung in diesem Land tätigen wollen. Es sind Billionen an Dollar in diesen Arten von Konten gefangen. Vieles davon ist Betriebskapital, dass für tägliche Operationen gebraucht werden könnte.
  2. Sie beziehen Devisenleistungen von großen Korrespondenzbanken wie der Citibank. Wir haben bereits erwähnt, dass es nur einige große Banken gibt, die groß genug sind um diese Dienstleitungen anzubieten. Das führt dazu, dass der Markt überhaupt gar nicht kompetitiv ist, mit der entsprechenden Konsequenz, dass der „kleine Mann“ den Preis dafür zahlen muss.

Mit xRapid gibt es nun eine dritte, schnellere, weitaus günstigere Option.

In seinem Endstadium wird xRapid so funktionieren:

  • Finanzielle Institutionen oder Firmen starten eine Zahlung mit xRapid
  • xRapid lokalisiert und bezieht die konkurrenzfähigste Liquiditätsmöglichkeit über alle verbundenen Wechselbörsen und Marktmacher
  • Derjenige Marktmacher, der die knappste Marge bietet, bekommt die Sendungswährung (z.B. USD), tauscht sie in XRP, schickt diese XRP ins Zielland, tauscht diese XRP wiederum in die Empfängerwährung (z.B. MXN) und begleicht das Zielkonto in der lokalen Währung – alles innerhalb von Sekunden.

Dieser End-to-End Ablauf ist unmittelbar, nahtlos und ermöglicht finanziellen Institutionen grenzüberschreitende Zahlungen auf Abruf anzubieten – ohne gefangenes Betriebsvermögen oder teure Devisenleistungen!

Während wir bereits Jahre lang über den Anwendungsfall für XRP gesprochen haben, begannen wir letztes Jahr endlich zu sehen, dass Kunden hierfür auch wirklich Nachfrage zeigen. Wie bereits erwähnt, war 2017 ein ausschlaggebendes Jahr in dem viele Leute angefangen haben, nicht nur die Macht und das Potenzial der Blockchain Technologie zu sehen, sondern auch von digitalen Assets. Das Problem hierbei war immer, dass institutionelle Kunden einen einfachen Weg benötigten, um sich mit Börsen und Marktmachern zu verbinden – hier kommt xRapid ins Spiel.

Wir entwickelten und starteten xRapid in seiner Beta-Version letzten Spätsommer. In nur wenigen Monaten bildete sich eine Liste an Kunden. Die Erstanwender von xRapid sind in erster Linie Zahlungsdienstleister und nicht Banken.

Wir haben öffentlich bekannt gegeben, dass Cuallix, MoneyGram, IDT Corporation und MercuryFY xRapid testen und wir erwarten, über das Jahr 2018 hinweg mehr anzukündigen. Diese Unternehmer bewegen sich schnell, sind hungrig für einen Wettbewerbsvorsprung und operieren oft in aufkommenden Korridoren, wo das Leiden aufgrund der Liquidität am dringlichsten ist.

Diese Kunden melden sich an, um xRapid in der Beta Version zu testen. Genauso wie die xCurrent Pilotprojekte, nutzen die xRapid Tests echtes Geld. Wir arbeiten Hand in Hand mit diesen Testkunden um xRapid produktionsreif auszuarbeiten. Nicolas Palacios, Finanzvorstand von Cuallix, teilte mit unserem Team: „Wir haben die Kosten von unserer Seite aus analysiert und sehen, dass dies 1000 Prozent effizienter ist als das, was wir jetzt tun. Die xRapid Pilotprojekte liefen alle perfekt.“

Damit xRapid bereit ist um in Primetime eingesetzt zu werden, muss XRP über verschiedene Währungen hinweg hochgradig liquide sein. Und wir schätzen es sehr, dass der private spekulative Handel eine wichtige Rolle darin spielt, Liquidität für XRP aufzubauen. Wir sind immer dafür eingetreten, ein gesundes XRP Ökosystem zu unterstützen und in solch einem gesunden Ökosystem gibt es viele verschiedene Akteure.

Wir befinden uns in den frühesten Tagen jeglichen institutionellen Gebrauchs eines digitalen Assets, welches im Zahlungsstrom ein echtes Problem löst. Während keiner der xCurrent Kunden derzeit xRapid nutzt, sprechen wir auf deren Anfrage hin zusehends häufiger über die Herausforderungen der Liquidität und xRapid. Letztendlich sind Banken und Zahlungsdienstleister Kapitalisten. Wenn wir mit Hilfe von xRapid einen Service anbieten können, welches ihnen erlaubt, einen besseren Service zu einem besseren Preis anzubieten und sowohl mehr Kunden anzuziehen als auch den Aktionärswert zu erhöhen, werden sie es tun! Daran glauben wir fest.

Solange wir weiterhin xRapid Pilotprojekte so erfolgreich durchführen wie bei Cuallix, glauben wir daran, in den kommenden Jahren eine Menge des Zahlungsvolumens über XRP abwickeln zu können.

Strategie 3: xVia, die Lösung für eine Vereinheitlichung der Anbindung

Während einige finanzielle Institutionen Zahlungen verarbeiten, möchten andere lediglich Zahlungen im Auftrag derer Kunden versenden. Aber um weltweite Zahlungen anbieten zu können, müssen sie sich mit vielen verschiedenen Netzwerken, Plattformen und digitalen Geldbörsen arrangieren. Jeder Verbindung die maßgeschneiderte Integration und den entsprechenden Aufbau zu widmen, sowie den Erhalt dieser Verbindungen weltweit zu pflegen ist eine teure Angelegenheit.

Konzerne, die eine Menge grenzübergreifende Zahlungen durchführen, stehen vor dem selben Problem.

Letzten Sommer führten wir xVia in seiner Beta-Version ein – eine Programmierschnittstelle, welche Institutionen mit hohem Sendungsaufkommen mit unserem wachsenden Netzwerk an xCurrent und xRapid Kunden verbindet.

Wir sehen ähnlich wie bei xRapid, dass sich die Nachfrage für xVia schnell aufbaut. Wir veröffentlichten bereits einige Namen von Kunden, die xVia verwenden. Als Beispiel dienen IFX, Currencies Direct und TransferGo.

Unsere Strategie bleibt konsequent. Unser Antrieb ist echt. Es liegt eine Menge Arbeit vor uns.

Mit diesem Beitrag wollten wir unser stetig wachsendes Publikum an Anteilseignern direkt ansprechen.

Während unsere Firmenstrategie über die Zeit hinweg gereift ist, blieb sie über mehrere Jahre in ihren Grundzügen stets äußerst beständig. Zusammenfassend kann gesagt werden:

  • Wir konzentrieren uns darauf, die Friktion bei grenzüberschreitenden Zahlungen zu beseitigen.
  • Wir glauben, dass finanzielle Institutionen, das derzeitige Geld und Regierungen Bestand haben werden.
  • Wir gehen Partnerschaften mit finanziellen Institutionen ein – Banken und Zahlungsdienstleister – um unsere Produkte zu entfalten und grenzübergreifende Zahlungen augenblicklich, sicher und günstig abzuwickeln.
  • Dutzende finanzielle Institutionen benutzen bereits xCurrent, die meisten von ihnen starten vor der großflächigen Nutzung mit Echtzeit-Pilotprojekten. Von diesen Kunden nutzt derzeit niemand XRP in ihren Zahlungsströmen.
  • Wir veröffentlichten xRapid und xVia in der Beta Version letzten Sommer und haben einen starken Kundenandrang um beide Produkte zu testen. xRapid benutzt XRP um Liquidität auf Abruf zu gewährleisten. xVia standardisiert den Zugang zu verschiedenen finanziellen Institutionen über verschiedene Netzwerke hinweg.
  • Die Erstanwender von xRapid sind Zahlungsdienstleister. xCurrent Kunden interessieren sich zusehends für xRapid, da es weiter Kosten reduziert.
  • Die Tatsache, dass sich die weltweite Infrastruktur für Zahlungen jahrzehntelang nicht verändert hat, zusammen mit der regulatorischen und technischen Komplexität, diese Infrastruktur mit brandneuer Technologie zu erneuern, bedeutet, dass die institutionelle Einführung und die kommerzielle Nutzung unserer Produkte Zeit benötigt.
  • Wir sind ermutigt und beeindruckt wie schnell unsere Kunden agieren (und sie werden immer schneller)

Wenn man heraus zoomt und Ripple’s Marktposition mit anderen Blockchain Akteuren vergleicht, sind wir um Welten voraus. Niemand sonst hat Kunden, welche deren Produkte kommerziell einsetzen. Und wenn man sich XRP’s Position im Vergleich zu anderen digitalen Assets anschaut, sind wir erfreut darüber ein sehr reelles Problem abgesteckt zu haben. XRP löst dieses Problem nicht nur, es löst es sehr gut, und diese Fakten wurden von unseren Kunden bestätigt.

Es ist wichtig, sich daran zu erinnern, dass das Internet die Welt nicht innerhalb eines Jahres nicht verändert hat – nicht einmal innerhalb von fünf Jahren. Es brauchte seine Zeit. Es brauchte Partnerschaften zwischen Internetkonzernen, den etablierten Anbietern und Regierungen.

Wir haben noch eine Menge Arbeit vor uns. Wir sind stolz auf unser Team und auf das, was wir bisher erreicht haben. Wir haben jeden Grund daran zu glauben, dass unsere Mission gelingen wird, solange wir weiter auf die Bedürfnisse unserer Kunden fokussiert sind und einen Schritt nach dem anderen gehen.